Erforschung von Computerspielen, insbesondere Educational Gaming ist in Deutschland Neuland. Dennoch wird an so mancher Uni oder Fachhochschule zum Thema Computerspiele wissenschaftlich herangegangen. In einer losen Reihe soll ein Überblick über die diese akademische Szene in Deutschland gegeben werden.

Diesen Sommer schrieb die FH Tier eine Professur Digiale Lernspiele aus. Mittelfristig, so verkündete es der Hochschulchef, soll daraus ein ganzer Studiengang werden. Wer die Stelle nun besetzt, ist bislang nicht bekannt. In Trier arbeitet im Fachbereich Informatik auch Franz Kluge, der über multimediale Lernumgebungen forscht.
Die TU Ilmenau brüstete sich Anfang 2006, die erste Professur für Computerspiele in Deutschland ausgeschrieben zu haben. Sieht man sich allerdings das Team des Instituts für Medie- und Kommunikationswissenschaft an, fällt auf das der Leiter desselben, Klaus P. Jantke seit 2005 auf seinem Stuhl sitzt hält – ein neuer Professor ist nicht zu entdecken. Wie dem auch sei, Jantke hält im Wintersemester 2006/2007 eine Vorlesung Digital Games.
Das deutschprachige Game Face Magazin brachte bereits im Juli 2004 einen Artikel von Maic MasuchSpielend in die Zukunft„. Er ist Juniorprofessor für Graphische und Interaktive Methoden für Computerspiele – Institut für Simulation und Graphik an der Uni Magdeburg. Er arbeitet in der Arbeitsgruppe Computerspiele mit, die ihre Arbeit auf einer Website dokumentiert.
An der Hochschule für Musik und Theater wirkt Christoph Klimmt, der 2004 zum Thema „Computerspielen als Handlung: Dimensionen und Determinanten des Erlebens interaktiver Unterhaltungsangebote“ promovierte. Leider finden sich seine zahlreichen Arbeiten nicht online, bis auf diese “ Gender and Computer Games: Exploring Females‘ Dislikes“ von 2006.

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