In besagtem Roman Snow Crash wird eindrücklich ein „Metaverse“ geschildert. Diese Vision des 3D-Internets findet sich ansatzweise in der Online-Plattform Second Life wieder. ÜBer 800.000 Teilnehmer leben schon dieses „Zweite Leben“, kein Wunder, dass immer mehr Anteile des echten Lebens dort stattfinden, auch Unterricht.
Dieser Artikel beschreibt einen Kurs der Uni Harvard, an dem Fernstudierende zusammenkommen. Durch die virtuelle Zusammenkunft käme ein anderen Lerngefühl auf, da man das Gefühl habe, alle Studierenden seien präsent, berichtet eine der Lehrenden. Second Life, in dem mittlerweile täglich bis zu einer halben Million echter Dollar umgesetzt wird, wird von Firmen, Musikbands und TV-Sendungen als (Werbe-)Plattform genutzt. Die Nachrichtenagentur Reuters hat soeben sogar ein virtuelles Büro eröffnet. Dort ist die erste News, dass der US-Kongress über die Besteuerung der virtuellen Wirtschaft nachdenkt.
Avi Bar-Ze’ev, der sowohl an Second Life, als auch am Vorgänger von Google Earth (Keyhole) mitarbeitete, hat jüngst eine mehrteilige Serie zum Thema Zukunft des Web 3D veröffentlicht.

3 comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.