copybot.jpgCNN berichtet, dass über 60 Schulen und Einrichtungen in den USA die virtuelle Welt Second Life für Unterrichtszwecke einsetzen (siehe auch hier).
Allerdings droht dem Geschäftsmodell von Second Life, das auf dem Tausch von virtueller Währung in harte Dollars basiert, gerade eine existenzielle Krise.
Das System erlaubt Usern eigene Objekte herzustellen und Dienste zu vermarkten – sie erhalten das „geistige Eigentum“ an ihrem Produkt. Jetzt hat ein Hacker ein Code „CopyBot“ geschrieben, meldet heise, der es erlaubt, alle Gegenstände innerhalb der Welt zu vervielfachen. Das Prinzip der (künstlichen) Verknappung von Gütern ist so bedroht. Die Abteilung der Reuters Agentur in Second Life berichtet unterdessen, dass die Betreiberfirma Linden Labs nach Protesten von Herstellern und Verkäufern die Nutzung von CopyBot in Second Life verboten hat.

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