Bis zu 100 Millionen kandische Dollar Einkommen könnten Farmer im Norden Amerikas durch Opiumanbau für medizinische Zwecker erwirtschaften. Meint zumindest der kanadische Biologe Peter Fachini (Foto) an der Universität von Calgary. Kanada sei weltweit der größte Importeur Nr. 1 von Kodein, stellt der Forscher in einem Zeitungsartikel fest. Ähnlich den Farmern in Australien können deren kanadischen Kollegen im Westen des Landes eine lukrative Einkommensquelle aus dem Anbau von Opium für die Herstellung von Schmerzmitteln generieren und gleichzeitig den Eigenbedarf des Landes decken.

Fachini betreibt eines der zwei (legalen bzw. bekannten) Labore weltweit, in denen Opiumpflanzen erforscht werden, heisst es in einem Artikel des Magazins seiner Universität. Eine Sondererlaubnis gestattet den Anbau von 100 Schlafmohnpflanzen. Der Wissenschaftler ist u.a. Mitautors des Beitrags „Pharmacological Aspects of the Global Opium Market“ (pdf) für den Senlis Council, der in Sachen medizinisches Opium in Afghanistan arbeitet.

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