Mit „Grand Theft Childhood“ ist ein unlängst in den USA erschienenes Buch betitelt. Darin räumen zwei Forscherinnen der Harvard-Universität mit diversen Mythen über Computerspiele auf. So stellten sie in einer recht umfangreichen Studie fest (über 1200 Kinder und Eltern), dass auch viele Mädchen gewalthaltige Bildschirmspiele spielen. Das Nicht-Spielen von Computerspielen sei heutzutag sogar ein Anzeichen von fehlender Sozialkompetenz, da die elektronischen Spiele meist zusammen gespielt würden, meint eine der Forscherinnen.
Die Autorinnen, beides Psychiater, scheinen in ihrer Publikation jedenfalls diffenziert vorzugehen und bringen einen faktenorientieren Ton in eine oft aufgeregt geführte Debatte. Hier ein Interview auf openeducation.net und hier ein Artikel der beiden aus der Psychiatric Times.
(via Spiegel-Online)

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