Im Herbst soll die webbasierte eLearning-Plattform scoyo.de starten. Das Projekt einer Tochter des Bertelsmannkonzerns will (auch international) „interaktive Lernwelten“, die an die Curricula der jeweiligen Jahrgangsstufen angepasst sind, anbieten. Ein Blog verrät wenig über das Projekt an sich – aus dem FAQ lässt sich aber folgendes herauslesen: Es geht um die Jahrgangstufen 1. bis 7. Klasse; man will werbungsfrei ergänzend zum Schulstoff wirken, ein Punktesystem soll die Schüler motivieren. Man kann sich mittlerweile für für einen Betatest registrieren.

Tim Schlotfeldt hat sich die Mühe gemacht, in seinem eLearning-Wiki verschiedene Informationsschnipsel über Scoyo zusammenzutragen. So heißt es in einer Stellenanzeige: Man bediene ein „hochinteressantes Geschäftsfeld, das derzeit noch nicht besetz“ sei. Grafiker werden gesucht, die „z.B. Darstellung von Comic-Charakteren, Comic-Landschaften, usw. in verschiedenen Stilen wie Manga, U.S., Funnies, Underground, Franko-Belgisch)“ beherrschen.
Aus Branchenkreisen heißt es weiter, dass zwischen 15 bis 20 Millionen Euro Gelder zur Verfügung stünden und rund 50 Mitarbeiter an Scoyo werkeln würden. Weiter wird vermutet, dass es sich um eine Weiterentwicklung einer hinter verschlossenen Türen entstanden Nachhilfeplattform für 5. bis 9. Klässler der Firma MIT newsmedia handeln könnte.

1 Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.