Die Bezeichung Serious Games (SG), ernste Spiele, klingt nach einem Widerspruch. Spiele sollen primär Spaß machen, jenseits davon gelten sie als „zweckfrei“; „ernsten Spaß“ gibt es nicht. Der Zusatz „serious“ kann also nur meinen, dass Spiele dieser Art eine Agenda jenseits von Unterhaltungszwecken haben. Wie wird diese Agenda verfolgt und umgesetzt?
Für den Kurs „eVideo 2.0“ an der Hochschule Technische Wissenschaften (HTW) in Berlin habe ich eine Einführung in SG gegeben. Hier findet sich ein ausführlicher Wikieintrag zum Thema – mit Definition, Links zu Beispielen usw. – den ich für die Kursmaterialien erstellt habe. Im Video (s.o.) werden in drei Minuten sechs Beispiele von SG gezeigt; am spannensten ist wohl das letzte Beispiel, ein (Serious) Alternate Reality Game namens World without Oil. (Mehr zu ARG im eVideo 2.0-Kurswiki hier). Unten finden sich noch einige Folien, die einen Kurzüberblick zu SG geben.

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  1. Kleine Anmerkung: Es gibt nicht nur den ernsten Spaß in Zusammenhang mit Spielen, ein Standardwerk der Spieltheorie von Johan Huizinga „Homo ludens“ spricht sogar von dem heiligen Ernst des Spiels. Insofern ist auch die Bezeichnung „Serious Games“ überhaupt kein Widerspruch!

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