Das erstemal ist der Horizon-Report auf Deutsch erschienen. Laut der Pressemitteilung (pdf) gilt der seit 2004 jährlich erscheinende Horizon Report „weltweit als eine der aktuellsten und verlässlichsten Informationsquellen über neue und aufkommende Technologien im Bildungsbereich. Berichtet wird über jeweils sechs ausgewählte Technologien, die in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich zum breiten Einsatz an Hochschulen kommen werden.“
Bericht in dt. Sprache (pdf)
Orginal in Englisch
Betrachtet man den Eintrag hier im Blog zum Report von 2006, lässt sich sagen, dass die damaligen Vorhersagen in die richtige Richtung wiesen.

Hinter dem Bericht steckt das New Media Consortium; ein Zusammenschluss von etwa 250 Universitäten, Museen sowie Firmen und anderen Einrichtungen aus dem Bildungsbereich (siehe Wikipedia).
Als relevante Technolgien, die kurzfristig relevant werden dürften, identifiziert der Bericht von 2009 „Cloud Computing“ (Zusammenschluss von tausenden Rechnern zu Daten- und Rechenleistungsfarmen) und mobile Endgeräte. Letztere bieten sich als Plattformen für Lernspiele an; das iPhone etwa hat sich in kurzer Zeit als dritte mobile Spieleplattform neben Nintendos DS und Sony’s PSP etabliert.
Für die kommenden zwei Jahren soll laut dem Bericht Geo-Referenzierung, also die Verknüpfung von Informationen mit ihrem geographischen Standort an Bedeutung gewinnen (per GPS, z.B. in besagten mobilen Geräten). Die Rede ist in diesem Zusammehang auch vom „geo-semantischen Web„.
Ebenfalls wichtig würden personbezogene Webandwendungen, also die Bündelung und der Zuschnitt von Informationen und Anwendungen auf die eigenen Bedürfnisse ohne viel technische Kenntnisse zu haben (Stichwort: Google Wave).
Langfristig, also in vier bis sieben Jahren, würde die Zeit des „Semantischen Webs“ anbrechen. Manche nennen es auch Web 3.0; es geht darum, dass Software Daten („raw data“) richtig interpretieren und verknüfpen können, also „verstehen“ – mehr dazu hier im OpenDataBlog.
(via Medienpädagogik-Blog Tweet)

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