futurelab

  • Bei der britische Non-Profit Organisation Futurelab findet sich ein Podcast zum Thema „Games and Learning“ – dort kommen verschiedene Praktiker zu Wort, die u.a. erklären, warum der Einsatz von Lernspielen der Medienkultur von Kindern und Jugendlichen entspricht. Schön auch das Plakat zu „Possibilities for Learning with Computergames“ (pdf – siehe Illustration).
  • In der ZEIT fand sich unlängst unter der Überschrift „Klug, aber gefährlich?“ ein Text über Lernspiele im Unterricht. Der Titel deutet an, wie unsicher das Bildungsbürgertum dem Thema noch gegenüber steht – als Kronzeuge für den Einsatz von Spielen kommt Lehrer Mario Fileccia zu Wort, dessen Website einige interessante Texte zur Medienpädagogik vorhält.
  • Vor kurzem erschien die JIM-Studie 2009 des Medienpädagogischen Forschungverbundes Südwest. Die 12. Untersuchung zu „Jugend, Information, (Multi-)Media“ seit 1998 widmet erstmals ein spezielles Kapitel dem Thema „Computer-/Konsolen- und Onlinespielen“ (S. 39ff.): Demnach spielen von den befragten 1.200 Jugendlichen (zwischen 12 und 19 Jahren) 45% mehrmals pro Woche Spiele – 22% der Mädchen und 67% der Jungen. Etwas vage sind die Formulierungen in Sachen „gewalthaltige Spiele“ gehalten; so wird bei dem Thema auf Schätzungen der befragten Jugendlichen verlassen, was den Verbreitungsgrad in ihrem Freundeskreis ausmacht  (via @spielbar).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.