Im sagenumwobenen Silicon Valley an der US-Westküste hat das Brettspiel „Siedler von Catan“ zu neuen Weihen gefunden. In einem Beitrag im Wall Street Journal wird berichtet, dass Geschäftsleute, nicht zuletzt von „Web 2.0“ Firmen, das Brettspiel nutzen würden. Nicht nur als soziales Moment nach einem langem Arbeitstag vor dem Bildschirm, sondern auch deswegen, weil das Spielverhalten „sehr genau unternehmerischen Strategien“ abbilden würde. Es müssten mit Ressourcen gehaushaltet, aber auch gehandelt werden. Die Zufallszahlen der Würfel erforderten ein stetige Neuausrichtung der „Businessstrategie“.
Andernorts wird ein Ökonom erwähnt, der meint, per Siedler von Catan, könne Kindern grandios das System der freien Marktwirtschaft beigebracht werden.
Übrigens widmete auch The Wired dem Spiel verganges Jahr einen langen Artikel: „Monopoly Killer„.
(via Educational Games Research)

1 Kommentar

  1. Vielleicht ist das wichtigste, was man über die Marktwirtschaft von Siedler lernen kann, dass man so gut wie keine Chance mehr hat, wenn man am Anfang Pech hatte und ein anderer Spieler davondüst. Das Experiment könnte man noch krasser verdeutlichen, wenn ein neuer Spieler dazukommt, wenn einer schon sechs Siegpunkte hat. Der hätte bestimmt noch Spaß am Spiel 😉

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