WSJ: Massenexperiment der Neurobiologie des Lernens

Ein Artikel im Wall Street Journal betrachtet unter der Überschrift “ When Gaming Is Good for You“ die Erkenntnisse einiger Studien zu Computerspielen. „People who played action-based video and computer games made decisions 25% faster than others without sacrificing accuracy, according to a study.“ „Electronic gameplay has its downside. Brain scans show that violent videogames can alter brain function in healthy young men after just a week of play, depressing

Konferenz in Rostock: Spielend Lernen

Am 13. bis 14. Oktober 2010 findet in Rostock die Konferenz Spielend Lernen statt. Sie richtet sich an „Wissenschaftler und  Praktiker, Forscher, Produzenten und Anwender aus den Disziplinen Pädagogik, Psychologie, Design und Informatik.“ Veranstaltet wird die Konferenz vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung in Rostock; dort wird im „Projekt Alphabit“ über Lernspiele geforscht. Es entstand bislang ein „Lernadventure“ namens Winterfest, mit dem Rechnen, Schreiben und Lesen geübt werden kann. Es steht kostenlos zum Download für

#GBL10-Konferenz England

Ollie Bray berichtet in einer auf zehn Teile ausgelegten Serie von der Game-based-learning Konferenz in London Ende März 2010 (zum  jetztigen Zeitpunkt ist er bei Teil 4) – eine Auflistung der Beiträge. Dutzende Videos der Vorträge und Diskussionen finden sich bei blip.tv (sie stehen unter einer Creative Commons Lizenz). Es sind offensichtlich etliche interessante Beiträge dabei – orientieren kann man sich am Programm der Konferenz. Die Abschlussrede der Konferenz hielt

Versuch über eine Lerntheorie

Der von ihm konstatierten „Theorielosigkeit“ in Sachen game-based-learning trat vergangenes Jahr Michael Wagner von der österreicherischen Universität Krems entgegen. Er leitet dort den Fachbereich „Applied Game Studies“.  In einer Serie von Blogartikeln beschreibt er in einer recht wissenschaftlich gehaltenen Sprache seinen Ansatz für eine Lerntheorie des Game Based Learning. Alles recht kompliziert, aber lesenswert – Wagner versucht ein Modell zu entwickeln, warum und wie die auch hier im Blog oft

Haufenweise Abschlussarbeiten zu digitalen Spielen

Die Informatikerin Katrin Becker in Calgary sammelt auf ihrer Website „Serious Games Pathfinder“ Master- und Doktorarbeiten zum Thema „Digital Games“. Seit 2000 sind gut 50 Arbeiten augelaufen; die werden übersichtlich aufgelistet. Für jede der englischsprachigen Arbeit lassen sich eine detailierte Beschreibung aufrufen und in der Regel die Arbeit selbst herunterladen.

Game-based Tierversuche

Es muss wohl ein neues Kapitel in Sachen game-based-learning aufgeschlagen werden: Forscher implantierten einer Maus Sensoren ins Hirn; fixierten sie auf einer beweglichen Kugel (Hamsterrad 2.0) vor einem Bildschirm auf der sie „laufen“ konnte und schickten sie durch ein Labyrinth. Das wurde virtuell mit einer modifizierten Version des Computerspiels Quake II erstellt – siehe Video. Wie so oft, wenn an den Hirnen von Tieren rumgefummelt wird, geht es um die

Dissertation: Educational Video Game Design

Äußerst ansprechend hat René St.Pierre seine Dissertation über Educational Video Game Design von 2007 in einer Online-Version aufbereitet. Die grafische Gestaltung macht Lust, die sowohl Englisch als auch in  Französisch vorliegende Arbeit am Bildschirm durchzublättern, denn die Informationen werden prägnant und gut strukturiert präsentiert. Der Aufbau der Doktorarbeit lautet wie folgt: Multimedia Field Narrative and hypermedia Learning through videogames Design model Für einen ersten Eindruck empfiehlt sich das englischsprachige Abstract.

Lesestoff: 100 Links und 10 Bibliografien

Zum Einarbeiten in die mittlerweile umfassenden Themen Casual/ Serious Games sowie game-based-learning findet sich hier eine Liste von 100 englischsprachigen Links zum Thema. Diese „Top 100“ von Abhijit Kadle verlinkt u.a. auf diverse Klassiker. Wer weiteren Lesehunger verspürt kann sich dann noch der Liste von zehn Bibliografien zu Games Research widmen: Ebenfalls englischsprachig listen sie frei zugänglich Bücher und Artikel zum Thema auf; teilweise sind die Beiträge verlinkt und komplett

Licht ins Dunkle

Was die Bild-Zeitung in eine Schlagzeile zusammenfasst, darf das Hans-Bredow-Institut nun bis nächstes Jahr untersuchen. In einem Forschungsprojekt mit dem sperrigen Titel „Kompetenzerwerb, exzessive Nutzung und Abhängigkeitsverhalten bei Computerspielen“ wird nun hoffentlich etwas mehr empirisches Licht in das Dunkle gebracht, das die Frage umgibt, wie Spiele sinnvoll zum Lernen genutzt werden können (via Katharina Weise).

"Cell phone learning can make a difference"

Matthew Kam, an Assistant Professor at Carnegie Mellon University, speaks about his recent doctoral dissertation research in Indian communities and designing E-Learning games for children from other cultural backgrounds. His MILLEE (Mobile and Immersive Learning for Literacy in Emerging Economies) project was funded by the National Science Foundation and has won several awards, including one from the MacArthur Foundation. Babbel Blog: Why do you think E-Learning games on cell phones