Lehrerausbildung: „Die allmächtige Ohnmacht“

Über Computerspiele im Unterricht und Bildungstraditionen Dr. Alexander Gröschner ist Wissen­schaft­licher Assistent am Institut für Er­zieh­ungswissenschaft der Universität Jena. Einer seiner Arbeitsschwerpunkte ist die pädagogische Innovationsforschung. Ein Gespräch mit Gröschner über die Rolle von Neuen Me­dien, speziell von Computerspielen, in der heutigen Lehrerausbildung. Welchen Stellenwert hat die Me­dienpädagogik in der Lehrerausbildung? Alexander Gröschner: Der Medienpä­da­gogik hängt der Vorwurf an, sie würde der tech­nischen Entwicklung immer hinterher hinken. Und da ist

Zeitschrift MedienPädagogik über Spiele in formaler und informeller Bildung

Das Periodikum MedienPädagogik hat seine Ausgabe 15/16 (2008/2009) dem Thema „Computerspiele und Videogames in formellen und informellen Bildungskontexten“ gewidmet. Die einzelnen Beiträge werden derzeit in das Netz gestellt, bislang finden sich dort folgende Artikel: Bildungspotenziale digitaler Spiele und Spielkulturen Storytelling und parasoziales Design als Motivationshilfen in Computerlernspielen Unterrichten mit Computerspielen: Didaktische Potenziale und Ansätze für den gezielten Einsatz in Schule und Ausbildung

KIM-Studie 2008 erschienen

Heute hat der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) die KIM Studie 2008 veröffentlicht. 1200 Kinder im Alter von 6-13 Jahren wurden zu den Themen Medien, Computer und Internet befragt – als repräsentative Gruppe sollen sie die Grundgesamtheit von etwa 6 Mio. Kinder in dem Alter wiederspiegen. Das Thema Computerspiele taucht in dem Zusammenhang selbstverständlich auch auf: Fast 40 Prozent interessiert das Thema sehr, nocheinmal gut 35 Prozent sind an den Spielen

Kulturstreit um Medienpädagogik: Kölner Aufruf gegen Computergewalt

Kurz vor Weihnachten 2008 wurde der „Kölner Aufruf gegen Computergewalt“ veröffentlicht, der die dramatisch klingende Frage stellt: „Wie kommt der Krieg in die Köpfe – und in die Herzen?“ Zahlreiche WissenschaftlerInnen, offenbar aus dem Kreis der Friedensbewegung, haben diesen unterzeichnet; vorneweg Maria Mies, eine renommierte Soziologin, Feministin und Globalisierungskritikerin. Neben attac- und SPD-Mitgliedern findet sich auch der umstrittende Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen unter den ErstunterzeichnerInnen. Der Aufruf hat