Zwei neue Studien aus GB

Die Veröffentlichung zweier Studien in Großbritannien belegt, dass Educational Gaming mittlerweile vermehrt kommerzielle Interesse der Spieleindustrie weckt. Beide Untersuchungen wurden seitens der Unterhaltungsindustire gefördert bzw. durchgeführt.

Computernutzung im Unterricht

Erst kürzlich war zu hören, wie mager es um die Compterausstattung an Schulen in Deutschland aussieht. Jetzt wurden seitens der Informationsgesellschafs-Initiative der EU für jeden Mitgliedstaat der Einsatz von Rechnern im Unterricht untersucht.

Kommt zum Militär, hieß es …

Marc Prensky ist einer der Koriphäen in Sachen Digital Game-based Learning – so heißt auch sein bekanntes Buch (Review on Slashdot). So prägte er die Begriffe Digital Natives/Digital Immigrants (digitale Einheimische/digitale Einwanderer). Unter anderem betreibt Prensky die Website www.dodgamecommunity.com (dod=Department of Defense, Verteidigungsministerium).

Multiplayer-Forschung

Wer einen Einstieg in die akademische Forschung zum Thema Educational Gaming sucht (und der englischen Sprache mächtig ist), kann sich einmal auf der Website von Constanze Steinkuehler umsehen. Die Forscherin hat dort u.a. auch ihre Dissertation von 2005 veröffentlicht: „Cognition & Learning in Massively Multiplayer Online Games: A Critical Approach“. Sie arbeitet an der Universität von Wisconsin (dort hat auch die Education Arcade ihr zu Hause).