World of Warcraft (WoW) spielen derzeit etwa 11,5 Millionen Spieler und ist in der westlichen Welt das erfolgreichste Multiplayer-Online Game.  Lucas Gillespiel hat nun ein WoW-in-Schools-Wiki ins Leben gerufen. In seinem Blog EduRealms beschreibt er, dass er ein Projekt für „at-risk youth“ plant – in Dtl. dürften damit die so genannten bildungsfernen Jugendlichen gemeint sein.
Im Wiki befindet sich schon einiges an Material, etwa Ideen, wie Schulstoffe in der virtuellen Welt von WoW umgesetzt werden könnten: In Mathematik ließen sich etwa die Schadenswirkung verschiedener Waffen vergleichen oder in Deutsch Aufgaben („Quests“) entwerfen.
Siehe auch: RezEd – the hub for learning in virtual worlds
(via Educational Games Research)

2 comments

  1. eine tolle blogseite kompliment, ich spiele sleber als medienpädagoge wow und gebe weiterbildungen für lehrpersonen. ich freue mich sehr, dass die faszination dieses komplexen spiels auch als chance für die bildung gesehen wird, empfehlenswert in diesem zusammenhang dürfte dieses buch sein:
    Digital Culture, Play, and Identity: A World of Warcraft Reader (Gebundene Ausgabe)
    von Hilde G. Corneliussen (Herausgeber), Jill Walker Rettberg (Herausgeber)

  2. Eigentlich eine gute Sache, für Leute die man erst einmal irgendwie vom Spiel wegbekommen muss.
    Ich Spiele selber WoW und habe früher auch sehr oft und sehr lange gespielt.
    Mir fiel es dann allerdings (im Gegensatz zu Anderen) nicht so schwer mich davon loszureißen.
    Ich musste allerdings erst einmal bemerken, wie sehr ich es übertrieben habe.
    Normalerweise würde ich sagen Mathematik sollte immer Alltags oder Berufsbezogen gelehrt werden.
    Es sollte schon wichtiger sein, den Einkauf zusammenzurechnen anstatt seine Dps 🙂

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