Auf Golem.de wurde kürzlich ein Videointerview mit dem frisch gekürten Lehrer Christoph Brüning veröffentlicht (s.u.). Er setzte verganges Jahr als Referendar in NRW ein Harry Potter Spiel im Deutschunterricht der Oberstufe ein. Es ging um Raumanalyse, Medientransfer usw.. In dem vierminütigen Video erläutert seine Herangehensweise. Und bestätigt  nebenbei wiedereinmal, dass die Medienausstattung der Schulen meist immer noch bescheiden ist – und er unterrichtete immerhin an einem Gymnasium: „Das absolut schwierigste war, freie Zeit im Informatikraum zu bekommen“, so Brüning.
Er bloggt über seine Arbeit als Lehrer  – jetzt vertretungshalber für ein halbes Jahr an einer Hauptschule – und hat seine Staatsarbeit zum „Medientransfer von Jugendbüchern zu Spiel-Adaptionen“ unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Der Bildausschnitt oben stammt von der Arbeit einer Schülerin von Brüning aus einem Philosophiekurs und bildet die Sozialstruktur bei Harry Potter ab.

(via byte42)

1 Kommentar

  1. Ich kann mich diesen Erfahrungen nur anschließen. Ich arbeite zur Zeit als frisch gebackener Lehrer an einem Gymnasium in NRW und die technische Ausstattung ist nicht ausreichend. Nicht ausreichend ist eigentlich noch leicht untertrieben, denn wenn man bedenkt, dass man seien Schüler auf eine vom Computer beherrschte Welt vorbereiten muss,dann ist das auf diesem Wege nur sehr unzureichend möglich. Auf mein Bitten bei der Schulleitung kam die Ansage, dass die technische Weiterentwicklung der PCs einfach zu schnell wäre, als dass man auf dem neusten Stand sein könnte. Naja, ich wollte ja nicht auf dem neusten Stand sein, sondern lediglich jedem Kind den Zugang zu einem Rechner ermöglichen !

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